Yoga in der Rehabilitation

Yoga-Rehabilitation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Grundlagenseminar wendet sich an Menschen, die im Bereich „Rehabilitation“ den Yoga einführen und parallel für sich selbst Wissenslücken schließen möchten. Ziel des Seminars  ist neben Basisübungen den Yoga als uraltem Heilsweg kennenzulernen oder sich zu vervollkommnen und Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen, im Bereich der Rehabilitation, aufgrund eigener praktischer Erfahrungen den Yoga zu etablieren.

Selbst das Wort Rehabilitation wird näher betrachtet. Denn Yoga ist nicht nur mehr als Gymnastik sondern bewirkt mehr als Rehabilitation.
Historisches:

Das Bedürfnis, ja, die Sehnsucht, Krankheit und gar den Tod zu überwinden, ist ein uraltes. Bestehend mindestens seitdem der Mensch glaubt „aus dem Paradies“ vertrieben worden zu sein. Die Menschen der Hochkulturen Nordafrikas und Asiens hatten schon lange darüber nachgedacht, wie der einzelne diesem Bedürfnis gerecht werden könnte, da begann erst die Besiedelung Europas. Einzelne begannen vor einigen tausend Jahren also mit Techniken, Methoden und speziellen Übungen zu experimentiern und die daraus resultierende Erfahrung an ausschließlich Interessierte, die für dieses hohe Wissen bereit waren, und bereit waren, eine adäquate Gegenleistung zu erbringen, weiter zu geben. Viele Jahre blieben sie bei ihrem Lehrer.

Viele Jahrhunderte wurde mündlich überliefert und weitergegeben. Doch mit der Entwicklung der Schrift auch durch (vorerst) verschlüsselte Texte, die ohne Einweihung/ Initiation – also ohne Verständnis der Bedeutung – nicht zu verstehen waren.

Mittlerweile ist ein socher Weg – Yoga – für viele Menschen zugänglich.

4 urtümliche Yogawege werden dargestellt und plausibel in den Alltag eingeordnet. 2 Stufen (Asana + Pranayama) des achtstufigen Yogaweges werden hervorgehoben.

Wo kommt der Yoga bzw. der Hathayoga her, was ist Psychoneuroimmunologie? Yoga ist eine integrative und aktive Herangehensweise zur Gesundung. Eine Schulung von Körper, Atem und Geist. Der – wir würden heute sagen – tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Ansatz ist dem Yoga nicht nur nicht fremnd. Nein, er ist dem Yoga immanent. Yoga ist auch ein Übungspfad und Trainigsweg, der den Lehrer/ Trainer/ Therapeuten mit einschließt. Ohne eigene Vervollkommnung wird eine erfolgreiche Vermittlung beim und am anderen nicht stattfinden können.

Der Yoga ist ohne Bezüge zu wirksamen energetischen Aspekten undenkbar. So wird aufgezeigt, warum Menschen „Ausstrahlung“ haben, unter „Spannung“ stehen oder schlecht „gestimmt“ sein können.

Es wird auf Krankheitsbilder der Gegenwart eingegangen. Bewegungsmangel, Fehlernährung, Stress, soziale Konflikte – diese und andere Ursachen bilden ein Gesamtgefüge, dem sich der Yoga in Form von bestimmten Techniken seit tausenden von Jahren stellt. Deshalb kann Yoga nicht nur Gymnastik sein. Wie sieht eine „Stresskurve“ aus? Nur vom Hinschauen einen Herzinfarkt – geht das? Ständig steigender Medikamentenverbrauch. Ist Deutschland auf „Droge“? Was kann ich mittels Yoga persönlich in der Rehabilitation tun? Welche ersten Körpersignale gibt es , die innere Hochspannung hervorbringen?

Im Grundlagenseminar wird jedoch nicht auf krankheitsspezifische Vorgehensweisen im Detail eingegangen. Der Yoga wird nicht als Therapeutikum an einzelnen Krankheitsbildern besprochen. Es geht vorerst um allgemeine Wirkungen und die Verwendung von Yogaelementen im Rehabilitationssport. Dennoch wird zu Anfang eine teilnehmerzentrierte Gruppendiagnostik speziell vor Ort für das Seminar stattfinden, so daß der Seminarleiter im interakltiven Vortrag durchaus auf spezifische Besonderheiten bei Fragen von Teilnehmern aus dem Bereich  Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie oder innere Medizin einzugehen versteht.

Yogaelemente werden zuweilen von Interessenten schon nach eigener Einschätzung in die Stunden des Rehabilitationssports eingebunden. Sie können ihre Kompetenz steigern, wenn die eigene Yogawelt reichhaltiger und didaktisch gut aufgearbeitet vermittelt werden kann. Und wenn der tiefere Sinn des Yogapfades einem selbst vertrauter wird.

Wer Yoga vermittelt geht eine mehrdimensionale Interaktion ein: psychisch, physisch, sozial. Zu sich selbst und zu anderen.

Fort vom Nachahmen von (Gymnastik-)Übungen hin zu einem Weg gleich einem Bach, der als Rinnsal beginnt und sich – zu einem Fluß immer mehr verbreiternd – bereichert sehnsüchtig ins Meer ergießt , um dort „aufzugehen“.

 

In 9 UE (a 45  min) bekommen Sie einen ersten Eindruck von der unerschöpflichen Tiefe eines den Menschen verändernden Lehr- und Übungspfades zur Genesung und Heilung und zur eigenen physischen wie mentalen Entwicklung.

 

Ich war 16, als ich mit Yoga anfing, um meine Gesundheit zu verbessern. Nach 4 Jahren regelmäßigen Übens war ich bei guter Gesundheit.

(B.K.S.Iyengar , 1918-2014: aus Yoga Wisdom and Practice)

 

Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Herzlich Willkommen.